Der "Warum-Kein-Weizen-Eintrag"
Sep. 7th, 2014 06:00 pmAlles fing damit an, dass mein Verlobter sich ein Buch kaufte, mit dem Titel "Die Weizenwampe".
In dem Buch, kurz erläutert, geht es um den Weizen. Und wie er, laut des Autors, dick und krank macht und warum wir, selbst wenn wir Sport treiben, nur schwer abnehmen können. Anders als andere Diäten und Schaumschläger, bietet er nicht einfach eine andere Ernährungsweise an, sondern erklärt ausführlich, wie böse und terminierend dieser Weizen ist. Jedoch fällt es dem aufmerksamen Leser auf, dass dies auch nur ein Versuch ist, bestimmte Diäten zu fördern. Aber davon haben wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen.
Der Autor kommt aus den USA. Deshalb haben wir das Ganze noch lange nicht als so schlimm angesehen, wie er beschreibt. Denn laut Dr. Med. Wiliam Davis ist der Weizen für alles verantwortlich, seit dem so viel genetisch daran verändert wurde.
Denn der frühere Weizen, also die "Ursprungsform", hatte nur eine überschaubare Anzahl an DNA Strängen. Der heutige, wohl bemerkt NOCH aus den USA kommende Weizen, hat mittlerweile hunderte Stränge, wo nicht unbedingt immer gekennzeichnet wird, was da genau verändert wurde. Davis sagt, er wurde so genmanipuliert, dass der Weizen:
- süchtig machen kann
- wie Endorphine auf den Körper wirkt
- sich an Enzyme im Gehirn haftet
- bestimmte psychische Krankheiten auslöst
- durch das Gluten im Weizen (ergo auch im Getreide) Giftstoffe besser in den Körper gelangen und die Verdauung behindert
- den Glykämischen Index, kurz GI, viel zu sehr belastet
- usw. lest das Buch bitte dafür
Zudem macht Weizen im Generellen unglücklich.
Dieser Mann ist Kardiologe und hat viel mit Menschen mit Übergewicht und generellen Problemen zu tun und behaupten, durch Weizenverzicht viele Krankheiten und Wehwehchen des 21. Jahrhunderts verbessern bzw. ausmerzen zu können.
Wir dachten uns also: Okay, warum das Ganze nicht mal ausprobieren. Wir sahen uns die Alternativen an und mussten schon ziemlich schlucken. Unsere Ernährung war voll von Weizen, von der Schnitte am Morgen, zum Döner bis hin zu den Nudeln oder dem Kuchen.
Die Umstellung
Das war harte Arbeit und erforderte mehr als nur Disziplin, sondern auch Zeit. Denn durch den Verzicht auf Weizen verzichteten wir auf viele Erleichterungen beim alltäglichen Kochen und Einkaufen. Du kannst Nudeln einfach zu tausenden Gerichten kombinieren und hast dadurch Abwechslung. Kartoffeln, die wir noch aßen, konntest du nicht unbedingt mit allem kombinieren (zumindestens nicht so wie Nudeln). Dasselbe ging für das Frühstück. Wer verzichtet schon gerne auf seine Scheibe Brot oder auf das Sonntagsbrötchen? Außerdem war Weizen-, Roggen-, Dinkelmehl einfach mal wesentlich günstiger als Mais-, Reis-, oder Kichererbsenmehl.
Die Verarbeitung war ebenfalls viel einfacher. Mit glutenfreiem Mehl kannst du natürlich ziemlich normal backen. Du hast aber immer noch diesen hohen glykämischen Index, durch das Mehl eben. Kirchererbsen hingegen sind nicht das große Problem (das merkt jeder, der davon Brot backt), nur die Verarbeitung ist sehr schwer, da das Mehl nicht mit Hefe, noch mit Backpulver gut zu backen ist. Du brauchst dafür eine Mischung aus Natron (damit kann man backen, ja) und Essig. Aber das schmeckt nicht gut, also brauchst du noch Zusätze. Entweder du backst noch mit gemahlenen Mandeln, Kokosraspeln oder Gewürzen, die das Brot nicht so säuerlich schmecken lässt. Und eine gute, erfahrene Hand, die die richtige Menge erkennt.
Das und die ganze Umstellung dauerte so an die vier Wochen, selbst jetzt haben wir uns in bestimmten Bereichen noch nicht eingependelt. Bzw. eher in dem Bereich: Backen und Frühstück.
Die Wirkung
Auf Weizen zu verzichten ist ein Kraftakt. Deshalb machen wir jeden Donnerstag oder einmal die Woche einen Weizentag (in überschaubaren Mengen), um eine Unverträglichkeit zu verhindern. Und nur einen und in kleinen Mengen, um die positiven Auswirkungen des Weizen- und Getreideverzichtes nicht wieder zunichte zu machen.
Ich jogge regelmäßig bzw. betreibe Sport. Bevor ich keinen Weizen mehr zu mir nahm, lief ich dunkelrot an, hatte Probleme eben mit meiner Kondition, obwohl ich schon geübter war. Das, so Vermutungen, lag an meinem Eisenhaushalt. Untersuchungen ergaben, dass ich keinen Mangel hatte. Also, woran lag das also? Wir gehen davon aus, dass es mit der Übertragung und Aufnahme, bzw. der Auswertung des Eisens zu tun hat. Laut des Buches wirkt der Weizen / Gluten auf diesen Bereich ein, so dass die Aufnahme von Stoffen durch die Nahrung behindert wird, so auch die Übertragung von Eisen und die Übertragung von Sauerstoff an die Zellen.
Das ganze machte natürlich Sinn, denn seit dem ich auf Gluten/Weizen/Getreide verzichte, habe ich dieses Problem nicht (außer ich jogge 8km, die ich normalerweise NIE laufe und demnach das ganz normale Zeichen von Überanstrengung sich einstellt). Ihr denkt jetzt: die spinnt. Ich sage nein, irgendwodran wird es liegen. Denn wenn ich zu viel Weizen esse, merke ich es sofort unter anderem auch daran.
Die ständige, mich plagende Müdigkeit hat sich gebessert und verschlechtert sich, sobald ich zu viel Weizen zu mir nehme. Außerdem werde ich unglücklicher und missmutiger, wenn ich mein Essverhalten nicht beibehalte.
Meine Kopfschmerzen, oft grundlos und plötzlich, haben aufgehört. Esse ich Weizen, bekomme ich Kopfschmerzen (und das habe ich wirklich beobachtet und es ist erschreckend).
Ich bin im generellen fitter.
Ein wichtiger Punkt: Ich fühle mich nicht mehr so aufgebläht und überfüllt. Ich esse bewusster und wesentlich mehr Gemüse als vorher, wo ich mich noch an Nudeln sattessen konnte. Natürlich würde das auch laufen, wenn ich vegan oder vegetarisch essen würde, aber da hätte ich halt einen hohen Anteil an Weizen. Den ich nicht essen will.
Was ist mit den Kohlenhydraten?
Ja, die sind wichtig für die Energie. Esse ich mal morgens nur Joghurt, dann merke ich das schnell. Da hilft die Banane schon nach und außerdem essen wir Glasnudeln und alle Arten von Nüssen. Da müssen wir nur aufpassen, die haben nämlich nicht nur viele Kohlenhydrate, sondern auch einen hohen Fettwert und dadurch könnten zu hohe Cholesterinwerte entstehen, was auch für das Herz nicht für sich spricht. Ausgewogen und abwechslungsreich muss es dann sein ;D Also auch bestimmte Obstsorten nicht mehr meiden, sondern essen!
Ist das denn schon Paleo und/oder Low Carb?
Paleo ist, soweit ich mich damit beschäftigt habe (mein Verlobter ist da der größere Crack) auch ohne Milchprodukte. Da wir im generellen wenig Milchprodukte nutzen (kaum Milch, kaum Sahne etc.) und Sachen wie Joghurt nur mit Obst essen (und nicht jeden Tag), ernähren wir uns auch nicht wirklich Paleo. Ich weiß nicht, ob wir uns überhaupt wirklich Low Carb ernähren. Ich glaube eher, so eine Mischung aus beidem und dazu viel von uns als Person. Was wir gerne essen, worauf wir Lust haben. Generell also primär ohne Getreide.
Alternativen zu Brot, Brötchen, Pizzateig
Es gibt einige Alternativen, eben solche Dinge zu backen: Zuvor haben wir oben genannte Dinge auch selbst gebacken und zubereitet, so dass wir nur die Zutaten ändern mussten. Wir backen jetzt viel mit Kokosraspeln - hört sich schräg an, schmeckt aber - und Mandeln/Nüssen, sowie Leinsamen (die aber sehr, sehr teuer sind), Kichererbsenmehl uvm.
In wie weit sich DAS dann auf meine Blutwerte ausübt, werde ich mal von einem Arzt untersuchen lassen.
Das Umfeld
Die schwierigste Umstellung und das, was sich am anstrengendsten gestaltet, ist wohl der Umgang mit unserem Umfeld. Wir sind die einzigen, die mit diesem Boot segeln und das ernst nehmen. Außerhalb essen ist kaum möglich, außer wie essen eben Salate oder dergleichen (was auch im preislichen Rahmen ist). Verständnis bekommen wir sehr, sehr wenig, noch dazu wird es nicht wirklich akzeptiert (Ihr spinnt doch!, Das ist doch übertrieben!, Als wenn der Weizen uns umbringt! Usw.). Ich dachte dann noch, gerade von den Veganern und Vegetariern unter uns mehr Verständnis zu bekommen, da diese Personen ebenfalls mit ihrem Umfeld anecken und oft Diskussionen führen mussten und müssen (ihr wisst, was ich meine), aber falsch gedacht. Hinter ihrer Umstellung geht es ja auch um einen Lebensstil und um die "Rettung der Tierwelt".
Wenn wir dann anmerken, dass wir dort nicht essen können, weil es nur weizenhaltiges Essen gibt, wird geschmunzelt, sich aufgeregt und eben kaum Verständnis gebracht. Merken wir an, wir könnten auch preiswert zuhause kochen, ist das ein Unding. Weil da ja keine Nudeln bei sind, beim Essen. Und wenn, dann nur welche aus Zucchini.
So gestaltet es sich etwas schwierig, das auch positiv nach außen zu leben und anderen zu vermitteln oder zu erläutern, weil das Verständnis einfach fehlt. Wir leben damit, besser.
Wir leben damit besser.
In dem Buch, kurz erläutert, geht es um den Weizen. Und wie er, laut des Autors, dick und krank macht und warum wir, selbst wenn wir Sport treiben, nur schwer abnehmen können. Anders als andere Diäten und Schaumschläger, bietet er nicht einfach eine andere Ernährungsweise an, sondern erklärt ausführlich, wie böse und terminierend dieser Weizen ist. Jedoch fällt es dem aufmerksamen Leser auf, dass dies auch nur ein Versuch ist, bestimmte Diäten zu fördern. Aber davon haben wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen.
Der Autor kommt aus den USA. Deshalb haben wir das Ganze noch lange nicht als so schlimm angesehen, wie er beschreibt. Denn laut Dr. Med. Wiliam Davis ist der Weizen für alles verantwortlich, seit dem so viel genetisch daran verändert wurde.
Denn der frühere Weizen, also die "Ursprungsform", hatte nur eine überschaubare Anzahl an DNA Strängen. Der heutige, wohl bemerkt NOCH aus den USA kommende Weizen, hat mittlerweile hunderte Stränge, wo nicht unbedingt immer gekennzeichnet wird, was da genau verändert wurde. Davis sagt, er wurde so genmanipuliert, dass der Weizen:
- süchtig machen kann
- wie Endorphine auf den Körper wirkt
- sich an Enzyme im Gehirn haftet
- bestimmte psychische Krankheiten auslöst
- durch das Gluten im Weizen (ergo auch im Getreide) Giftstoffe besser in den Körper gelangen und die Verdauung behindert
- den Glykämischen Index, kurz GI, viel zu sehr belastet
- usw. lest das Buch bitte dafür
Zudem macht Weizen im Generellen unglücklich.
Dieser Mann ist Kardiologe und hat viel mit Menschen mit Übergewicht und generellen Problemen zu tun und behaupten, durch Weizenverzicht viele Krankheiten und Wehwehchen des 21. Jahrhunderts verbessern bzw. ausmerzen zu können.
Wir dachten uns also: Okay, warum das Ganze nicht mal ausprobieren. Wir sahen uns die Alternativen an und mussten schon ziemlich schlucken. Unsere Ernährung war voll von Weizen, von der Schnitte am Morgen, zum Döner bis hin zu den Nudeln oder dem Kuchen.
Die Umstellung
Das war harte Arbeit und erforderte mehr als nur Disziplin, sondern auch Zeit. Denn durch den Verzicht auf Weizen verzichteten wir auf viele Erleichterungen beim alltäglichen Kochen und Einkaufen. Du kannst Nudeln einfach zu tausenden Gerichten kombinieren und hast dadurch Abwechslung. Kartoffeln, die wir noch aßen, konntest du nicht unbedingt mit allem kombinieren (zumindestens nicht so wie Nudeln). Dasselbe ging für das Frühstück. Wer verzichtet schon gerne auf seine Scheibe Brot oder auf das Sonntagsbrötchen? Außerdem war Weizen-, Roggen-, Dinkelmehl einfach mal wesentlich günstiger als Mais-, Reis-, oder Kichererbsenmehl.
Die Verarbeitung war ebenfalls viel einfacher. Mit glutenfreiem Mehl kannst du natürlich ziemlich normal backen. Du hast aber immer noch diesen hohen glykämischen Index, durch das Mehl eben. Kirchererbsen hingegen sind nicht das große Problem (das merkt jeder, der davon Brot backt), nur die Verarbeitung ist sehr schwer, da das Mehl nicht mit Hefe, noch mit Backpulver gut zu backen ist. Du brauchst dafür eine Mischung aus Natron (damit kann man backen, ja) und Essig. Aber das schmeckt nicht gut, also brauchst du noch Zusätze. Entweder du backst noch mit gemahlenen Mandeln, Kokosraspeln oder Gewürzen, die das Brot nicht so säuerlich schmecken lässt. Und eine gute, erfahrene Hand, die die richtige Menge erkennt.
Das und die ganze Umstellung dauerte so an die vier Wochen, selbst jetzt haben wir uns in bestimmten Bereichen noch nicht eingependelt. Bzw. eher in dem Bereich: Backen und Frühstück.
Die Wirkung
Auf Weizen zu verzichten ist ein Kraftakt. Deshalb machen wir jeden Donnerstag oder einmal die Woche einen Weizentag (in überschaubaren Mengen), um eine Unverträglichkeit zu verhindern. Und nur einen und in kleinen Mengen, um die positiven Auswirkungen des Weizen- und Getreideverzichtes nicht wieder zunichte zu machen.
Ich jogge regelmäßig bzw. betreibe Sport. Bevor ich keinen Weizen mehr zu mir nahm, lief ich dunkelrot an, hatte Probleme eben mit meiner Kondition, obwohl ich schon geübter war. Das, so Vermutungen, lag an meinem Eisenhaushalt. Untersuchungen ergaben, dass ich keinen Mangel hatte. Also, woran lag das also? Wir gehen davon aus, dass es mit der Übertragung und Aufnahme, bzw. der Auswertung des Eisens zu tun hat. Laut des Buches wirkt der Weizen / Gluten auf diesen Bereich ein, so dass die Aufnahme von Stoffen durch die Nahrung behindert wird, so auch die Übertragung von Eisen und die Übertragung von Sauerstoff an die Zellen.
Das ganze machte natürlich Sinn, denn seit dem ich auf Gluten/Weizen/Getreide verzichte, habe ich dieses Problem nicht (außer ich jogge 8km, die ich normalerweise NIE laufe und demnach das ganz normale Zeichen von Überanstrengung sich einstellt). Ihr denkt jetzt: die spinnt. Ich sage nein, irgendwodran wird es liegen. Denn wenn ich zu viel Weizen esse, merke ich es sofort unter anderem auch daran.
Die ständige, mich plagende Müdigkeit hat sich gebessert und verschlechtert sich, sobald ich zu viel Weizen zu mir nehme. Außerdem werde ich unglücklicher und missmutiger, wenn ich mein Essverhalten nicht beibehalte.
Meine Kopfschmerzen, oft grundlos und plötzlich, haben aufgehört. Esse ich Weizen, bekomme ich Kopfschmerzen (und das habe ich wirklich beobachtet und es ist erschreckend).
Ich bin im generellen fitter.
Ein wichtiger Punkt: Ich fühle mich nicht mehr so aufgebläht und überfüllt. Ich esse bewusster und wesentlich mehr Gemüse als vorher, wo ich mich noch an Nudeln sattessen konnte. Natürlich würde das auch laufen, wenn ich vegan oder vegetarisch essen würde, aber da hätte ich halt einen hohen Anteil an Weizen. Den ich nicht essen will.
Was ist mit den Kohlenhydraten?
Ja, die sind wichtig für die Energie. Esse ich mal morgens nur Joghurt, dann merke ich das schnell. Da hilft die Banane schon nach und außerdem essen wir Glasnudeln und alle Arten von Nüssen. Da müssen wir nur aufpassen, die haben nämlich nicht nur viele Kohlenhydrate, sondern auch einen hohen Fettwert und dadurch könnten zu hohe Cholesterinwerte entstehen, was auch für das Herz nicht für sich spricht. Ausgewogen und abwechslungsreich muss es dann sein ;D Also auch bestimmte Obstsorten nicht mehr meiden, sondern essen!
Ist das denn schon Paleo und/oder Low Carb?
Paleo ist, soweit ich mich damit beschäftigt habe (mein Verlobter ist da der größere Crack) auch ohne Milchprodukte. Da wir im generellen wenig Milchprodukte nutzen (kaum Milch, kaum Sahne etc.) und Sachen wie Joghurt nur mit Obst essen (und nicht jeden Tag), ernähren wir uns auch nicht wirklich Paleo. Ich weiß nicht, ob wir uns überhaupt wirklich Low Carb ernähren. Ich glaube eher, so eine Mischung aus beidem und dazu viel von uns als Person. Was wir gerne essen, worauf wir Lust haben. Generell also primär ohne Getreide.
Alternativen zu Brot, Brötchen, Pizzateig
Es gibt einige Alternativen, eben solche Dinge zu backen: Zuvor haben wir oben genannte Dinge auch selbst gebacken und zubereitet, so dass wir nur die Zutaten ändern mussten. Wir backen jetzt viel mit Kokosraspeln - hört sich schräg an, schmeckt aber - und Mandeln/Nüssen, sowie Leinsamen (die aber sehr, sehr teuer sind), Kichererbsenmehl uvm.
In wie weit sich DAS dann auf meine Blutwerte ausübt, werde ich mal von einem Arzt untersuchen lassen.
Das Umfeld
Die schwierigste Umstellung und das, was sich am anstrengendsten gestaltet, ist wohl der Umgang mit unserem Umfeld. Wir sind die einzigen, die mit diesem Boot segeln und das ernst nehmen. Außerhalb essen ist kaum möglich, außer wie essen eben Salate oder dergleichen (was auch im preislichen Rahmen ist). Verständnis bekommen wir sehr, sehr wenig, noch dazu wird es nicht wirklich akzeptiert (Ihr spinnt doch!, Das ist doch übertrieben!, Als wenn der Weizen uns umbringt! Usw.). Ich dachte dann noch, gerade von den Veganern und Vegetariern unter uns mehr Verständnis zu bekommen, da diese Personen ebenfalls mit ihrem Umfeld anecken und oft Diskussionen führen mussten und müssen (ihr wisst, was ich meine), aber falsch gedacht. Hinter ihrer Umstellung geht es ja auch um einen Lebensstil und um die "Rettung der Tierwelt".
Wenn wir dann anmerken, dass wir dort nicht essen können, weil es nur weizenhaltiges Essen gibt, wird geschmunzelt, sich aufgeregt und eben kaum Verständnis gebracht. Merken wir an, wir könnten auch preiswert zuhause kochen, ist das ein Unding. Weil da ja keine Nudeln bei sind, beim Essen. Und wenn, dann nur welche aus Zucchini.
So gestaltet es sich etwas schwierig, das auch positiv nach außen zu leben und anderen zu vermitteln oder zu erläutern, weil das Verständnis einfach fehlt. Wir leben damit, besser.
Wir leben damit besser.